Der IT-Anbieter der neuen Generation - unser Blick in die Zukunft
Die IT-Branche ist ständig im Wandel. Dies spiegelt sich jedoch nur selten in der traditionellen Beziehung zwischen IT-Anbieter und Kunde wider. Doch mit der Entwicklung der geschäftsorientierten Cloud-Dienste werden immer mehr Akteure ihren Ansatz grundlegend ändern müssen. Das betonen Peter Fritzon, Martin Liljenberg und Per Liljenberg von WeSafe in einem Gespräch über die Zukunft der IT-Branche.
Was ist die Zukunft der IT-Branche?
Per Liljenberg, Partner und Verkaufsleiter bei WeSafe:
Ein herkömmlicher Anbieter ist häufig für Betriebsdienste, Hosting, Hardware und Lizenzen für den Kunden verantwortlich. Als IT-Lieferant konzentriert sich die Rolle dann hauptsächlich auf den Betrieb - er sorgt dafür, dass alles funktioniert. Das traditionelle Geschäft geht durch das Aufkommen von Cloud-Diensten stark zurück, in denen die traditionellen Betriebsdienste bereits enthalten sind und lediglich zu einem "Hygienefaktor" werden. Daher ist eine völlig neue Art der Partnerschaft erforderlich, bei der das Geschäft im Mittelpunkt steht und die Technologie zweitrangig wird.
Was braucht es also, um als IT-Anbieter in der Kundenbeziehung der Zukunft erfolgreich zu sein?
Peter Fritzon, Miteigentümer und CEO von WeSafe:
- Als Kunde brauchen Sie stattdessen einen IT-Partner, der die relevanten Dienste in Verbindung mit den Bedürfnissen und Zielen des Kunden genau kennt. Der IT-Partner muss Sie als Kunden, Ihre Prozesse und Ziele kennen lernen, um die individuellen Geschäftsanforderungen Ihres Unternehmens mit den verfügbaren Diensten in Einklang zu bringen. Die meisten Unternehmen können die entsprechenden Fähigkeiten nicht im eigenen Haus vorhalten. Dies erfordert eine enge Partnerschaft mit einem Anbieter, der Ihre Interessen versteht und sicherstellt, dass Sie, der Kunde, die Technologie richtig einsetzen, um den geschäftlichen Nutzen zu maximieren.
Was hält IT-Anbieter davon ab, diese Art von Partnerschaft anzubieten?
Martin Liljenberg, Partner, Technologie- und Entwicklungsleiter bei WeSafe:
- Viele Akteure in der IT-Branche, die nicht in der Cloud geboren sind, sondern eher traditionell denken, versuchen, das Alte zu schützen, indem sie weiterhin ihre eigenen Lösungen bauen - so wie sie es immer getan haben. Aber ich kann mir nur schwer vorstellen, dass ein IT-Unternehmen mit dieser Kultur überleben kann, denn die Nichtnutzung der großen Cloud-Dienste behindert die Entwicklung des Kunden. Das Entwicklungstempo kann bei Anbietern, die ihre eigenen Lösungen zusammenstellen, niemals so schnell sein.
Stattdessen muss der Anbieter in der Lage sein, dem Kunden auf andere Weise als bisher einen Mehrwert zu bieten. Egal, welche Bedürfnisse ein Kunde heute hat, es kann fast davon ausgegangen werden, dass es in der Cloud-Plattform einen Dienst mit den gewünschten Funktionen gibt. Für den IT-Partner besteht die Arbeit eher darin, die Wünsche in Funktionen zu übersetzen und diese dann zu implementieren - und nicht, sie von Grund auf neu zu erstellen. Der IT-Anbieter der Zukunft wird die Cloud-Entwicklung unterstützen und ihr folgen, statt eigene alternative Entwicklungspfade zu schaffen.
Und was ist der Unterschied für den Kunden im Vergleich zum IT-Anbieter?
Peter Fritzon, wieder:
Die Tools und Anwendungen der Zukunft werden auf der Grundlage der Cloud entwickelt, und die Technologie wird weitgehend von der von Ihnen gewählten Cloud-Plattform übernommen. Anstatt die IT als eine eigenständige Funktion zu betrachten, die sich auf Technologie und Betrieb konzentriert, müssen Sie den IT-Betrieb auf die Gesamtziele des Unternehmens ausrichten. Dies schafft die Voraussetzungen dafür, dass sich die IT von einer reaktiven zu einer proaktiven Triebkraft entwickelt, die neue Geschäftschancen wahrnimmt. Die schnelle Entwicklung und ständige Einführung neuer Dienste und Funktionen, die von Cloud-Plattformen angeboten werden, stellen hohe Anforderungen an das Unternehmen. Es muss einen Plan geben, wie all diese Dienste erkannt und bewertet werden können, um dann die Dienste zu implementieren, die den größten Mehrwert und die größte Wettbewerbsfähigkeit bringen. Damit dies gelingt, darf es keine reinen IT-Projekte mehr geben, sondern nur noch Business-Projekte, bei denen das Business und die Business-Manager in die IT-Entscheidungen einbezogen werden müssen, um sicherzustellen, dass sie sich an den Geschäftszielen orientieren. Unternehmen, die sich damit zufrieden geben, dass die IT "funktioniert", werden es immer schwerer haben, mit den Wettbewerbern Schritt zu halten, die die Gleichung der Umverteilung von Zeit und Geld vom Betrieb auf die Innovation lösen.
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