Einfachere und schnellere Bereitstellung von Windows 10-Geräten mit Autopilot
Vor etwas mehr als drei Jahren haben wir Windows Autopilot eingeführt, einen Cloud-basierten Dienst zur Vereinfachung der Bereitstellung von Windows 10-Geräten für Unternehmen und Organisationen. Seitdem hat sich Autopilot bei immer mehr unserer Kunden durchgesetzt, während sich der Dienst weiterentwickelt hat und nützlicher denn je geworden ist.
Die Anschaffung vieler Firmencomputer und deren Bereitstellung für den Geschäftsbetrieb hat den IT-Abteilungen schon immer Kopfzerbrechen bereitet. Sie haben oft SCCM (System Center Configuration Manager) oder ähnliche Tools verwendet, um ein Disk-Image auf den Computern zu installieren, aber das ist ein zeit- und bandbreitenintensiver Prozess. Im Jahr 2017 wurde jedoch Windows Autopilot eingeführt, ein raffiniertes Tool, das es den Mitarbeitern ermöglicht, ihr Gerät direkt vom Hersteller vorkonfigurieren zu lassen. Mit anderen Worten: Das Gerät kann direkt an den Endnutzer geschickt werden, der nur noch seinen Computer öffnen, eine Verbindung herstellen und seine Anmeldedaten eingeben muss. Im nächsten Schritt werden Apps und Einstellungen gleichzeitig mit der Konfiguration aus der Microsoft-Cloud heruntergeladen. Die IT-Abteilung verwaltet das Gerät über Intune und muss keine Zwischenschritte einleiten.
Sicherere IT-Umgebung mit zentraler Geräteverwaltung
Der offensichtlichste Vorteil der Verwendung von Autopilot ist die Zeitersparnis, da die Geräte nicht manuell konfiguriert werden müssen. Ein anderer Teil betrifft die Sicherheit und die Tatsache, dass ein Dienst wie Autopilot in der neuen Arbeitswelt, in der das Unternehmensnetzwerk weit über das physische Büro hinausgeht, mehr oder weniger notwendig ist.
Da jedes neue Gerät automatisch mit der Organisation verknüpft wird, hat die IT-Abteilung von Anfang an die Kontrolle über das Gerät. Über Intune können Sicherheitsupdates und neue Richtlinien automatisch verteilt werden, und wenn das Gerät gestohlen wird oder verloren geht, kann es per Fernzugriff gelöscht werden. Und wenn etwas schief geht, kann das Gerät auf die Standardkonfiguration des Unternehmens zurückgesetzt werden, egal, wo auf der Welt sich der Benutzer befindet.
Diese Art von fortschrittlicher Sicherheit wurde früher mit teuren Lizenzen von Drittanbietern und großen Unternehmen in Verbindung gebracht, aber mit Microsoft 365 for Business, Autopilot und Intune sind viel mehr Menschen in der Lage, ihr Sicherheitsniveau zu erhöhen. Diese Art der zentralen Geräteverwaltung wurde auch ein wichtiger Bestandteil der GDPR-Compliance vieler Unternehmen, als die Allgemeine Datenschutzverordnung im Mai 2018 in Kraft trat.
Autopilot und Intune geben den Anwendern die Gewissheit, dass sie jederzeit Zugriff auf die Tools und Funktionen haben, die sie für ihre Arbeit und Produktivität benötigen.
Der Dienst entwickelt sich ständig weiter
Wie hat es sich also in der Praxis bewährt? Von unseren Kunden, die Autopilot nutzen, haben wir eigentlich nur Positives gehört. Vor allem größere Kunden sind der Meinung, dass Autopilot ihnen wertvolle Zeit erspart hat, die sie sonst für das Einrichten und Konfigurieren ihrer Geräte aufgewendet hätten. Gleichzeitig hat sich die Plattform in diesen zwei Jahren weiterentwickelt, was zu reibungsloseren Schnittstellen und einer besseren Integration mit Windows 10 geführt hat. Auch auf der Hardwareseite hat es Entwicklungen gegeben. Der TPM-Chip, der für die Speicherung des Verschlüsselungsschlüssels benötigt wird, war früher vor allem in Geschäftscomputern zu finden, wird nun aber auch im Privatkundenbereich zum Standard.
Hybride Lösung öffnet neue Türen
Die Kombination aus Autopilot und Intune funktioniert, egal ob Sie 10 oder 10.000 Computer haben. Die Lösung ist jedoch nicht für Unternehmen geeignet, die eine traditionelle IT-Umgebung mit Geräten haben, die in einem lokalen AD verbunden sind. Eine interessante Neuerung für diese Unternehmen ist Azure AD Connect, mit dem Sie Ihr lokales AD mit der Cloud-Technologie von Microsoft verbinden können. Das bedeutet, dass Sie über Autopilot auf Intune zugreifen können und trotzdem Zugriff auf alle Geräte vor Ort haben. Es besteht kein Zweifel, dass immer mehr Menschen Cloud-Lösungen nutzen, und für viele Unternehmen kann Azure AD Connect ein geeigneter erster Schritt sein.
Nachdem wir mit eigenen Augen gesehen haben, was Autopilot in Bezug auf Einfachheit, Sicherheit und Produktivität bedeutet hat, sind wir sehr neugierig, wie sich der Dienst weiterentwickeln wird. Irgendetwas sagt uns, dass wir auf dieses Thema zurückkommen werden.
Möchten Sie mehr darüber erfahren, wie Windows Autopilot die Wartung und Geräteverwaltung in Ihrem Unternehmen erleichtern kann? Nehmen Sie Kontakt mit uns auf.
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