Warum reden alle über die Cloud?
Es scheint, als wäre die Cloud gerade das einzige Thema, über das „alle“ sprechen, doch die Diskussionen können schnell ziemlich vage werden. Nationale Cloud, öffentliche Cloud, souveräne Cloud – worin besteht eigentlich der Unterschied zwischen all diesen Clouds, und warum sprechen wir IT-Anbieter so viel über sie?
In diesem Artikel fassen wir einige der wichtigsten Punkte aus den aktuellen Nachrichten zusammen und klären gleichzeitig die gängigsten Cloud-Begriffe.
Nationales Cloud? Souveräne Cloud? Öffentliche Cloud? Regenwolke?
Was ist der Unterschied zwischen einem öffentlichen Cloud, einer souveränen Cloud und einer nationalen Cloud?
Öffentliche Cloud / Public Cloud
Dies ist die Cloud, mit der die meisten Menschen vertraut sind. Denken Sie an Microsoft Azure, AWS und Google Cloud. Hier werden Daten von mehreren Kunden über das Internet auf einer gemeinsam genutzten Infrastruktur verarbeitet. Das bedeutet, dass Ressourcen geteilt werden, aber auch, dass man schnell und kosteneffizient nach oben oder unten skalieren kann. Mit anderen Worten: Es ist flexibel, aber Sie haben weniger Kontrolle darüber, wo sich Ihre Daten befinden.
Souveräne Wolke / Sovereign cloud
Der Begriff „souveräner Cloud-Dienst“ hat in letzter Zeit zunehmend an Popularität gewonnen. Einfach ausgedrückt handelt es sich dabei um einen Cloud-Dienst, der sich in nationalem Besitz befindet, national betrieben und verwaltet wird. Das bedeutet, dass ein schwedischer souveräner Cloud-Dienst auf schwedischem Boden angesiedelt ist und den schwedischen Vorschriften entspricht. Unsere Daten werden somit durch lokale Sicherheits- und Datenschutzanforderungen geschützt.
Der Nachteil? Es kostet mehr und bietet weniger Flexibilität.
Achtung! Um die Verwirrung noch zu vergrößern, hat Microsoft kürzlich seine eigene „Microsoft Sovereign Cloud“ vorgestellt. Dabei handelt es sich nicht um eine souveräne Cloud, sondern um einen Dienst, der es ermöglicht, Microsoft-Technologie in Ihrem eigenen Rechenzentrum zu nutzen.
Nationales Cloud-System
Vielleicht kratzt du dir jetzt am Kopf. Wenn „Suveränt Moln“ ein nationaler Cloud-Dienst ist – was ist dann eine nationale Cloud?
Der Begriff „nationales Cloud-System“ kann je nach Gesprächspartner unterschiedliche Bedeutungen haben. In Schweden wird der Begriff…
… als Synonym für „Souveräne Cloud“ – einen Cloud-Dienst, der sich in nationalem Besitz befindet, national betrieben und gesteuert wird.
… über Cloud-Dienste, die einem schwedischen Unternehmen gehören, aber in einem anderen Land gehostet werden.
… über Cloud-Dienste, die auf schwedischem Boden bereitgestellt werden, aber nicht im Besitz eines norwegischen Unternehmens sind, wie beispielsweise Microsoft Azure.
Hier ist es also wichtig zu verstehen, in welchem Zusammenhang der Begriff verwendet wird. Dass sich ein Rechenzentrum in Schweden befindet, bedeutet nämlich nicht, dass es unter nationaler Kontrolle steht. Das bedeutet, dass ein Cloud-Dienst, der einem amerikanischen Unternehmen gehört, sich aber auf schwedischem Boden befindet, weiterhin dem amerikanischen Recht unterliegt.
Warum ist es wichtig zu wissen, in welcher Art von Cloud Ihre Daten gespeichert sind?
US-amerikanische Unternehmen, wie Microsoft, unterliegen dem CLOUD Act, der Behörden das Recht auf Einsicht in Daten gewährt – unabhängig davon, wo auf der Welt diese gespeichert sind. Es reicht also nicht aus, dass die Lösung „in Schweden steht“, wenn der Anbieter amerikanisch ist.
Unsicherheit hinsichtlich amerikanischer Cloud-Dienste
Fast alle schwedischen Unternehmen nutzen Cloud-Dienste wie Microsoft 365 oder Google, um ihren Arbeitsalltag zu bewältigen. Wenn Sie diese ersetzen möchten, gibt es auf dem Markt nur wenige wirklich gute Alternativen. Die vorhandenen sind oft …
Andere US-amerikanische Unternehmen
Kleinere Anbieter, die in puncto Funktionalität nicht mithalten können
Schlechtere Lösungen für die IT-Sicherheit
Eigenentwickelte Systeme, die hohe Investitionen und Anpassungen erfordern
Was sollte ein KMU angesichts der aktuellen Nachrichtenlage tun?
Wir entschuldigen uns für diese etwas frustrierende Antwort, aber …
Wir empfehlen jedoch allen Unternehmen, die Lage im Blick zu behalten und für den Fall der Fälle vorbereitet zu sein. Die Vorteile der Nutzung von Microsoft-Diensten sind nach wie vor groß. Dazu gehören unter anderem ein breites Angebot an Diensten in einer einheitlichen Umgebung sowie ein hohes Tempo bei Innovation und Entwicklung.
Am besten beginnen Sie damit, eine Bestandsaufnahme der von Ihnen genutzten Dienste zu erstellen und zu ermitteln, welche davon für den täglichen Betrieb Ihres Unternehmens von entscheidender Bedeutung sind. Damit folgen Sie auch genau den Empfehlungen der schwedischen Behörden, die betonen, dass gerade die Bewertung von Risiken und die Suche nach alternativen Anbietern entscheidend sind, um gut vorbereitet zu sein.
[ Weißt du nicht , wo du anfangen sollst? ]
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